Aktuelles

Nächste Übungsstunde Montag 20.08.2018 um 19:30 Uhr in Oberschelden.

Wir suchen immer neue Mitglieder! Ob Jung ob Alt, wir freuen uns über jeden! Schaut doch mal bei unseren Proben vorbei.
Montags ab 19 Uhr bei der Alten Turnhalle in Niederndorf.

Vereinsgeschichte


Die Chronik verrät, dass bereits 1912 einige junge Männer einen Spielmannszug gründeten. Mit viel Idealismus und Aufopferung wurde in diesem Tambourcorps musiziert, bis 1914 der
1. Weltkrieg ausbrach und der Spielbetrieb zum Erliegen kam.
Doch schon bald nach dem Krieg formierte sich der Spielmannszug neu und stieß auch bei
vielen jüngeren Männern des Dorfes auf Interesse. Unter der Führung des zweiten Tambourmajor Karl Hoffmann entwickelte sich der Spielmannszug Niederndorf zu einem festen Bestanteil des dörflichen Lebens.

Der Ausbruch des 2. Weltkriegs brachte, wie bei nahezu allen Vereinen das musikalische Wirken zum Erliegen und auch nach Ende  des Krieges sah es zunächst nicht danach aus, als hätte das Spielmannswesen in Niederndorf noch eine Zukunft. Aller Unkenrufe zum Trotz, besannen sich einige Musikfreunde doch der alten Zeiten und dachten über eine Neugründung des Spielmannszuges nach. Es waren die Älteren, die den Jungen bei dem Unterfangen behilflich waren, die Neugründung in Angriff zu nehmen.

So wurde 1954 der Spielmannszug Niederndorf neu gegründet und der Spielbetrieb mit 21 Musikern wieder aufgenommen. Die Stabführung übernahm der, 1953 von Oberschelden nach
Niederndorf gezogene Hans-Egon Georg sowie zur seiner Unterstützung, Oskar Klein.
Die Übungsstunden wurden zunächst in der Gastwirtschaft Klöckner abgehalten, bevor man aus Platzgründen erst in die alte Schule und später in die Gastwirtschaft Theis am Höppel umzog. Nach einer schwierigen Phase, in der es galt, die dringend nötig gewordene Neuanschaffung von Instrumenten zu realisieren, hatte der Spielmannszug 1956 anlässlich der 500-Jahr-Feier der Stadt Freudenberg seinen ersten Auftritt.

Diesem folgten zahlreiche weitere und die Steigerung der musikalischen Leistung wurde in den folgenden Jahren durch gute Platzierungen bei verschiedenen Tambourwettstreiten belohnt. In den 60er und 70er Jahren machte sich der Spielmannszug durch verschiedene Auftritte in der heimischen Region einen Namen über die Stadtgrenzen Freudenbergs hinaus. 1968 nahm der Zug an einem Bergmannstreffen in Belgien teil, wo die Niederndorfer die Bergbauregion Siegerland vertraten. Weiter Kontakte wurden zu Beginn der 70er Jahre zum Ort „Niederndorf“ in Tirol geknüpft.

1974 wurden neue Instrumente und Uniformen angeschafft, bevor 1979 das 25-jährigen Bestehen mit einem großen Fest gefeiert wurde. Zahlreiche Auftritte im Ort und weit darüber hinaus absolviert der Spielmannszug jedes Jahr wobei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Tages- und Mehrtagesausflüge zum Beispiel ins Zillertal festigen die Gemeinschaft immer wieder aufs Neue. Zum Spielmannszug aus Norden, unterhalten die Niederndorfer bis heute freundschaftliche Beziehungen.

1995 reiste der Spielmannszug erstmals in die ungarische Partnerstadt von Freudenberg, Mòr. Dort hinterließen die Niederndorfer eine erstklassige musikalische Visitenkarte. Werkzeug satt Instrumente nahmen die Spielleute 1999 in die Hand. Der Schulpavillon, der seit 1992 als Probenraum diente, musste abgerissen werden und so wurde in Eigenleistung in Zusammen arbeit mit der Stadt Freudenberg ein neueren Übungsraum an der Turnhalle in Niederndorf geschaffen, aus dem allwöchentlich am Montag Abend die Flöten-, Trommel-, und Lyraklänge zu hören sind.

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© Lisa-Marie Storaci